
Job-Shadowing in Madrid: Schulleiter Finn Krieger erkundet europäische Berufsbildung
Erasmus+ ermöglicht spannende Einblicke in die duale Ausbildung im europäischen Kontext
Im Rahmen des Erasmus+ Programms verbrachte Schulleiter Finn Krieger mehrere Tage in Madrid, um Einblicke in unterschiedliche Bildungseinrichtungen und deren Beiträge zur dualen Ausbildung zu gewinnen. Im Austausch mit Schulen, Stiftungen und Ausbildungszentren sammelte er praxisnahe Eindrücke, wie europäische Partner gemeinsam an der Weiterentwicklung beruflicher Bildung arbeiten – von strategischer Schulentwicklung über digitale Innovationen bis hin zu internationalen Qualifikationswegen.
Fundación Bertelsmann: Spaniens Weg zur dualen Ausbildung
Bei der Fundación Bertelsmann wurde deutlich, wie Spanien die duale Ausbildung schrittweise stärkt. Im Mittelpunkt stehen Partnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen, transparente Kompetenzprofile sowie eine kontinuierliche Beratung von Lernenden und Betrieben. Finn Krieger erhielt Einblick in erfolgreiche Pilotprojekte und diskutierte Übertragungsmöglichkeiten auf den deutsch-europäischen Kontext.

FEDA Madrid: Strategisches Management und digitale Innovation
Die FEDA Madrid präsentierte ihre Arbeit an zweisprachigen Bildungsgängen und digitalen Lernformaten. Besonders hervorzuheben sind Lernplattformen, die Theorie und Praxis eng verzahnen, sowie ein konsequentes Qualitätsmanagement. Im Gespräch wurden Strategien zur Schulentwicklung und zur nachhaltigen Verankerung digitaler Tools erörtert.

IES Felipe Trigo: Internationale Kooperationen aufbauen
Am IES Felipe Trigo stand die Frage im Fokus, wie internationale Kooperationen Lernenden neue Perspektiven eröffnen. Über Austauschprogramme, Praktika und gemeinsame Projekte entstehen Netzwerke, die berufliche Mobilität fördern und den Erwerb interkultureller Kompetenzen unterstützen.

International Formation Center: Kaufmann international
Das International Formation Center stellte seine Programme für kaufmännische Profile mit internationaler Ausrichtung vor. Praxisnahe Trainings, Fremdsprachenförderung und reale Unternehmensprojekte bereiten gezielt auf globale Märkte vor. So werden Lernende frühzeitig an internationale Geschäftsprozesse herangeführt.

Deutsche Schule Madrid: Internationale Strukturen verstehen
An der Deutschen Schule Madrid erhielt Finn Krieger Einblicke in Organisations- und Unterrichtsstrukturen einer deutschen Auslandsschule. Diskutiert wurden Qualitätsstandards, Prüfungsformate und die Rolle von Mehrsprachigkeit im Schulalltag. Der Austausch verdeutlichte, wie internationale Settings nachhaltiges Lernen fördern.

Fazit:
Das Job-Shadowing in Madrid zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und dynamisch die europäische Berufsbildung ist. Durch den direkten Dialog mit Partnerinstitutionen entstanden konkrete Ideen für Kooperationen, die Stärkung dualer Strukturen und die Weiterentwicklung digitaler Lernkonzepte. Erasmus+ erweist sich dabei als starker Motor, der neue Impulse setzt und Brücken zwischen Bildungssystemen baut.



