
Kaufmann International Irland – Erasmus + Aufenthalt kofinanziert durch die Europäische Union
Ich bin Kjell J. und befinde mich aktuell im 2. Ausbildungsjahr zum Industriekaufmann in der Baufirma Ditting. Für den schulischen Teil besuche ich immer blockweise das BBZ Rendsburg-Eckernförde, in Rendsburg. Die Schule bietet im Rahmen des Erasmus + Programmes einen kofinanzierten Auslandsaufenthalt von der Europäischen Union an. Bei diesem Projekt handelt es sich um einen 3-wöchigen Aufenthalt in wahlweise Irland (Dublin, Galway, Cork) oder Spanien (Madrid, Barcelona). Während der Zeit im Ausland besucht man eine Sprachschule, um am Ende das von der Auslandshandelskammer Dublin ausgestellte Zertifikat „Kaufmann/Kauffrau International Irland) im dualen Bereich in den Händen halten zu können. Außerdem bekommt man durch die lokalen Lehrer soziokulturell die Stadt und Kultur gezeigt.
Ich für meinen Teil habe vom 16.08.2026-04.09.2026 an dem Erasmus + Programm Teil genommen
und bin für 3 Wochen nach Dublin geflogen um an dem dortigen „Business-English“ Kurs teilzunehmen. Während meiner Zeit in Dublin war ich im Studentenwohnheim „Point Campus“ untergebracht, welches fußläufig 25 Minuten von meiner Schule der „Everest Language School“ entfernt war. Die Schule habe ich von Montag bis Freitag immer von 9:30 bis 17 Uhr besucht und war in einer Klasse mit 14 Schülern und Schülerinnen. Meine Mitschüler kamen ebenfalls alle aus Deutschland und befinden sich auch in einer kaufmännischen Ausbildung. Mein Lehrer Trent ist selbst Muttersprachler und hat den Unterricht sehr lebendig und interaktiv gestaltet. Wir haben viele Präsentationen und sogenannte „Pitches“ auf Englisch geführt, bei denen es darum ging von seiner Meinung oder seinem Produkt zu überzeugen. Aber auch Bewerbungsgespräche und das Schreiben englischer Mails standen auf dem Tagesprogramm. Am
Nachmittag dann gab es immer mal wieder durch die Schule organisierte Touren zu verschiedenen kulturellen Wahrzeichen Dublins. So besuchten wir das „Guiness Storehouse“, schauten uns die Klippen von Howth an und spielten die irische Nationalsportart „Hurling“. Am Ende habe ich dann eine Prüfung absolviert bestehend aus einem 150-minütigen schriftlichen Teil, in dem das Schreiben mehrerer Mails und eines Reports gefragt worden sind und einer 30-minütigen mündlichen Prüfung, bestehend aus einer Präsentation über ein Thema im Finanzwesen und einem Bewerbungsgespräch mit einem Pitch und einer Konversation zwischen mir und einer Klassenkameradin.
Rückblickend war der Erasmus+ Auslandsaufenthalt für mich sowohl in sprachlicher als auch in persönlicher und beruflicher Hinsicht eine wertvolle Erfahrung. Besonders die Möglichkeit, die englische Sprache über einen längeren Zeitraum täglich anzuwenden, hat mir dabei geholfen, sicherer im Umgang mit ihr zu werden.



