Bildungsangebote
DUALE AUSBILDUNG
BERUFE AUS WIRTSCHAFT & VERWALTUNG
Berufsbild
Die betrieblich-kaufmännische Ausbildung der Automobilkaufleute vermittelt praxisnah kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Kompetenzen. So lernen Auszubildende z. B. Geschäftsprozesse in Beschaffung, Vertrieb, Rechnungswesen und Lagerwirtschaft kennen und werden befähigt, kaufmännische Entscheidungen vorzubereiten, zu dokumentieren und mit modernen Informations- und Kommunikationsmitteln zu unterstützen.
Voraussetzungen
Ein guter Erster Allgemeinbildender Schulabschluss sollte erreicht worden sein. Die Betriebe wählen überwiegend Auszubildende mit Mittlerem Schulabschluss oder höherem Schulabschluss.
Dauer der Ausbildung
Im dualen System beträgt die übliche Ausbildungszeit 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung auf 2 bis 2,5 Jahre möglich.
Ziel / Abschluss
- Ziel ist der Abschluss als „Automobilkaufmann/Automobilkauffrau“ nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer (Industrie- und Handelskammer).
- Parallel zur Ausbildung kann der Zusatzunterricht in weitgehend digitaler Form (bei unserem Kooperationspartner BBZ Schleswig) besucht werden, um die Fachhochschulreife (FHR) zu erreichen.
Mögliche Perspektiven nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung:
- Nach abgeschlossener Berufsausbildung können Automobilkaufleute kaufmännische Tätigkeiten in Unternehmen unterschiedlichster Branchen ausüben.
- Weiterbildungen der Hersteller zur Verkäuferin/zum Verkäufer
- Weiterbildungen bei der BFC Northeim zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe oder Automobil-Ökonom
Unterrichtsinhalte
Der Unterricht ist in Lernfelder unterteilt. Diese werden chronologisch im Sinne des selbstorganisierten Lernens bearbeitet. Die Lehrkräfte dienen mehr als Lernbegleiter denn als Wissensvermittler.
LF 1 Den Betrieb präsentieren und die betrieblichen Zusammenhänge mitgestalten.
LF 2 Bestände und Erfolgsvorgänge erfassen und den Jahresabschluss durchführen.
LF 3 Teile und Zubehör beschaffen und lagern.
LF 4 Teile- und Zubehör verkaufen.
LF 5 Werkstattaufträge entgegennehmen und kaufmännische Geschäftsprozesse organisieren.
LF 6 Neufahrzeuge disponieren und den Verkaufsprozess durchführen.
LF 7 Gebrauchtfahrzeuge disponieren und bereitstellen.
LF 8 Finanzdienstleistungen anbieten.
LF 9 Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen.
LF 10 Wertschöpfungsprozesse erfolgreich steuern.
LF 11 Wirtschaftliche Einflüsse auf unternehmerische Entscheidungen beurteilen und danach handeln.
LF 12 Kommunikationspolitische Maßnahmen gestalten.
Der Berufsschulunterricht erfolgt in den ersten 1,5 Ausbildungsjahren zweimal wöchentlich, anschließend einmal pro Woche.
Besonderheiten
Selbstorganisiertes Lernen:
Schülerinnen und Schüler gestalten eigenverantwortlich Teile ihres Lernprozesses. Sie entscheiden – innerhalb eines vorgegebenen Rahmens – was, wann, wie und in welchem Tempo sie lernen.
So entwickeln Schülerinnen und Schüler Fähigkeiten, die sie im Berufsleben brauchen: Eigeninitiative, Zeitmanagement und die Bereitschaft, sich selbstständig neues Wissen anzueignen.
- Während der Ausbildung an unserer Schule haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich für unterschiedliche Programme im Rahmen von Erasmus + zu bewerben. Aktuell bietet die Schule für angehende Automobilkaufleute mehrwöchige Auslandsaufenthalte in Spanien und Irland an.
- Das KMK-Fremdsprachenzertifikat kann erworben werden.
Ansprechperson
Rendsburg
Dirk Heinemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: dirk.heinemann@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Die Ausbildung Fachpraktikerin/Fachpraktiker im Verkauf ist eine spezielle, eher praxisorientierte Berufsausbildung für Menschen mit Unterstützungsbedarf oder Behinderungen.
Sie orientiert sich stark an der normalen Verkäufer-Ausbildung, ist aber oft individueller angepasst.
Die Berufsschule und die Ausbildungsbetriebe erfüllen in der dualen Berufsausbildung einen gemeinsamen Bildungsauftrag.
Die Berufsschule ist dabei ein eigenständiger Lernort. In Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft.
Das Einsatzgebiet für die Fachpraktikerin/Fachpraktiker im Verkauf ist sehr vielseitig. Sie arbeiten z. B. in Fachgeschäften und Fachmärkten, in Kauf- und Warenhäusern, Gartenzentren oder bei Tankstellen. Auch in Werksverkaufseinrichtungen oder im Versandhandel können sie Beschäftigung finden. Hierbei führen sie meist einfachere oder zuarbeitende Tätigkeiten aus.
Voraussetzungen
Voraussetzung für diesen Ausbildungsberuf ist, dass die zuständige Arbeitsagentur ausdrücklich die Eignung, insbesondere die Berufsreife der Bewerberin/des Bewerbers, festgestellt hat und die Ausbildung nach diesen Vorschriften befürwortet.
Das bedeutet, dass die Ausbildung nach § 66 BBiG nur in Betracht kommt, wenn eine erfolgreiche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nicht zu erwarten ist.
Die Befürwortung einer Bewerberin/eines Bewerbers setzt voraus, dass eine Bestätigung der Agentur für Arbeit vorgelegt wird, wonach die Ausbildung nach § 66 BBiG wegen Art und Schwere der Behinderung (§ 2 Abs. 1 SGB IX, § 19 SGB III) angezeigt ist, und dass die entsprechende Begutachtung durch den Psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit erfolgt ist.
Ein Schulabschluss ist nicht zwingend erforderlich. Viele Betriebe akzeptieren auch Bewerber ohne Schulabschluss. Wichtig sind eher: Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Motivation und Umgang mit Kunden.
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert 24 Monate.
Es ist möglich, dass die Ausbildung im Anschluss als Verkäuferin oder Verkäufer in einem Betrieb des Einzelhandels fortgesetzt werden kann.
Hierfür sind notwendig:
- gute Leistungen der/des Auszubildenden während der Ausbildung zur Fachpraktikerin/zum Fachpraktiker im Verkauf
- eine Anhörung aller Beteiligten und
- die Zustimmung der Industrie- und Handelskammer
Die nach der Regelung zur Fachpraktikerin/zum Fachpraktiker im Verkauf abgeleistete Ausbildungszeit kann dabei gemäß § 8 Abs. 1 BBiG ganz oder teilweise auf die Ausbildungszeit im Ausbildungsberuf „Verkäuferin/Verkäufer“ angerechnet werden.
Ziel/Abschluss
Nach der Ausbildung bekommt man normalerweise den Abschluss:
„Fachpraktikerin/Fachpraktiker im Verkauf“
Das ist ein anerkannter Ausbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz (§66 BBiG bzw. §42r HwO). Der Abschluss wird meist von der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) geprüft und vergeben.
Ein weiteres Ziel der Ausbildung Fachpraktikerin/Fachpraktiker im Verkauf ist, Menschen mit Unterstützungsbedarf auf ein möglichst selbstständiges Arbeitsleben im Einzelhandel vorzubereiten. Dabei geht es nicht nur darum, einen Beruf zu lernen, sondern auch darum
- Sicherheit im Arbeitsalltag zu bekommen,
- Verantwortung zu übernehmen,
- mit Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen umgehen zu lernen,
- selbstständiger zu werden,
- langfristig Arbeit zu finden.
Die Ausbildung soll außerdem den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt erleichtern.
Viele Betriebe übernehmen ihre Azubis später direkt.
Ansprechperson
Rendsburg
Marcus Ernst
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: marcus.ernst@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Die betrieblich-kaufmännische Ausbildung der Industriekaufleute vermittelt praxisnah kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Kompetenzen. So lernen Auszubildende z. B. Geschäftsprozesse in Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Rechnungswesen und Materialwirtschaft kennen und werden befähigt, kaufmännische Entscheidungen vorzubereiten, zu dokumentieren und mit modernen Informations- und Kommunikationsmitteln zu unterstützen.
Voraussetzungen
MSA oder gleichwertig; in vielen Betrieben werden Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife und Abitur eingestellt.
Dauer der Ausbildung
Im dualen System beträgt die übliche Ausbildungszeit 3 Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung auf 2 bis 2,5 Jahre möglich.
Ziel/Abschluss
Ziel ist der Abschluss als „Industriekaufmann / Industriekauffrau“ nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer (Industrie- und Handelskammer).
Parallel zur Ausbildung kann der Zusatzunterricht in weitgehend digitaler Form (bei unserem Kooperationspartner BBZ Schleswig) besucht werden, um die Fachhochschulreife (FHR) zu erreichen.
Mögliche Perspektiven nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung:
- Nach abgeschlossener Berufsausbildung können Industriekaufleute kaufmännische Tätigkeiten in Unternehmen unterschiedlichster Branchen ausüben. Durch ihre umfassende Ausbildung sind sie dabei nicht auf das verarbeitende Gewerbe beschränkt. Weitere Einsatzmöglichkeiten können sie z. B. in den Bereichen Groß- und Außenhandel sowie der Logistik finden.
- Weiterbildungen der IHK (z. B. Betriebswirtin/Betriebswirt)
Alternativ zum Einstieg in das Berufsleben stehen den Absolventinnen und Absolventen u. a. folgende Weiterbildungsmöglichkeiten zu Verfügung:
- Erwerb der Fachhochschulreife oder der Allgemeinen Hochschulreife in der Fachoberschule (FOS) oder Berufsoberschule (BOS)
- Aufnahme eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums (Uni, FH)
Besonderheiten
Selbstorganisiertes Lernen:
Schülerinnen und Schüler gestalten eigenverantwortlich Teile ihres Lernprozesses. Sie entscheiden – innerhalb eines vorgegebenen Rahmens – was, wann, wie und in welchem Tempo sie lernen.
So entwickeln die Auszubildenden Fähigkeiten, die sie im Berufsleben brauchen: Eigeninitiative, Zeitmanagement und die Bereitschaft, sich selbstständig neues Wissen anzueignen.
Während der Ausbildung an unserer Schule haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich für unterschiedliche Programme im Rahmen von Erasmus + zu bewerben. Aktuell bietet die Schule für angehende Industrielaufleute mehrwöchige Auslandsaufenthalte in Spanien und Irland an.
Das KMK-Fremdsprachenzertifikat kann erworben werden.
Ansprechperson
Rendsburg
Dirk Heinemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: dirk.heinemann@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Kaufleute für Büromanagement sind die geborenen Allrounder: Sie arbeiten in allen Bereichen der Wirtschaft und übernehmen dort kaufmännisch-verwaltende sowie organisatorische Aufgaben. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen die Organisation des Büroalltags, die Kommunikation mit Kunden sowie die Abwicklung von betrieblichen Geschäftsprozessen. Während der Ausbildung am BBZ Rendsburg-Eckernförde wechseln sich praxisorientierte Lernsituationen im Unterricht mit der Arbeit im Ausbildungsbetrieb ab.
Voraussetzungen
Rechtlich/formal: Ein guter Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA) ist die Mindestvoraussetzung, um die Ausbildung zu beginnen.
Empfehlung: Mit einem Mittleren Schulabschluss (MSA) erhöhen sich die Chancen, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Persönliche Stärken (Auswahl): Organisationstalent, Freude an der Arbeit am PC, Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit.
Dauer der Ausbildung
Regeldauer: Die Ausbildung dauert regulär 3 Jahre.
Verkürzung: Bei überdurchschnittlichen Leistungen im Betrieb und in der Berufsschule ist eine Verkürzung auf 2 ½ Jahre möglich.
Unterrichtsmodell: In der ersten Hälfte der Ausbildung (1,5 Jahre) findet der Berufsschulunterricht an zwei Tagen pro Woche statt (14 Unterrichtsstunden). Danach reduziert sich der Unterricht auf einen wöchentlichen Berufsschultag mit 8 Unterrichtsstunden.
Ziel/Abschluss
Berufsabschluss: Erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Büromanagement (Prüfung vor der zuständigen Kammer, z. B. IHK).
Schulischer Abschluss: Je nach Eingangsvoraussetzungen und Notendurchschnitt kann mit dem Berufsschulabschluss ein höherwertiger schulischer Abschluss (z. B. der Mittlere Schulabschluss oder die Fachhochschulreife) erworben werden.
Besonderheiten
Handlungsorientiertes Lernen: Unser Unterricht zeichnet sich durch die eigenverantwortliche Bearbeitung von realitätsnahen Lernsituationen aus, die optimal auf die Praxis im Ausbildungsbetrieb vorbereiten.
Es besteht die Möglichkeit von Auslandspraktika über Erasmus+, z. B. Aalborg.
Das KMK-Fremdsprachenzertifikat kann zusätzlich erworben werden.
In der Oberstufe findet eine spezifische Prüfungsvorbereitung statt.
Ansprechperson
Rendsburg
Dirk Heinemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: dirk.heinemann@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Kaufleute für Marketingkommunikation planen und entwickeln für Unternehmen und andere Kunden kommunikative Maßnahmen. Sie steuern deren organisatorische Umsetzung und kontrollieren die Herstellungsprozesse sowie das Budget.
Der Beruf der Kaufleute für Marketingkommunikation hat vor mehr als zehn Jahren das Berufsbild “Werbekaufmann/-frau” abgelöst und sich inzwischen erfolgreich etabliert. Ein Grund für den Erfolg ist die breite Ausbildung hin zu einem Generalisten, der neben den klassischen Werbemedien TV, Print, Außenwerbung und Kino auch in neueren Tätigkeitsfeldern wie z. B. Onlinemarketing, Messen, Events oder PR umfassende fachliche Kompetenzen besitzt.
Dadurch sind auch die späteren Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig. Diese Vielfältigkeit zeigt sich dann auch in der Struktur der ausbildenden Unternehmen. Neben Werbeagenturen und Werbeabteilungen großer Unternehmen bilden heute auch vermehrt spezialisierte Dienstleister wie beispielsweise Agenturen aus den Bereichen Online, PR, Verkaufsförderung, Event, Media, aber auch Produktionshäuser und kleinere Unternehmen Kaufleute für Marketingkommunikation aus.
Erfahren Sie mehr über das Berufsbild: https://adyou-now.de
Voraussetzungen
Formal gibt es für die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Marketingkommunikation keine Voraussetzungen. Die Firmen legen jedoch Wert auf Zuverlässigkeit, Organisationstalent, Neugier, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und eine gute Kommunikationsfähigkeit.
Dauer der Ausbildung
Grundsätzlich ist die Dauer der Ausbildung der Kaufleute für Marketingkommunikation auf drei Jahre angelegt.
Aufgrund der schulischen Vorbildung und bei besonderen Leistungen in Schule und Betrieb kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden.
Der Berufsschulunterricht findet zurzeit einmal bzw. zweimal wöchentlich statt. Davon wird im Rahmen eines Blended Learning Konzeptes ein Anteil online beschult.
Projektorientierter Unterricht
Um die komplexen Aufgaben im Berufsalltag der Kommunikations- und Medienbranche bewältigen zu können, benötigen die Schülerinnen und Schüler neben der Fachkompetenz auch Methoden- und Sozialkompetenzen. Diese werden insbesondere in verschiedenen Projekten entwickelt.
Ansprechperson
Eckernförde
Hendrik Hansen
Tel.: 04351 7574-0
E-Mail: per.hansen@bbz-rd-eck,de
Berufsbild
Der Einzelhandel lebt vom direkten Kontakt zwischen Menschen. „Der Kunde ist König“ – dieses Motto prägt den Berufsalltag von Verkäuferinnen und Verkäufern sowie Kaufleuten im Einzelhandel. Wer hier arbeitet, sorgt dafür, dass Kundinnen und Kunden sich wohlfühlen, gut beraten werden und gerne wiederkommen.
Im Einzelhandel werden Sie zum Profi in der Kundenberatung. Sie lernen, Produkte zu erklären, zu empfehlen und zu verkaufen. Dazu gehört auch, das Sortiment zu kennen, Waren attraktiv zu präsentieren und das Geschäft mitzugestalten.
Viele Auszubildende schätzen besonders den täglichen Kontakt mit Menschen, die Möglichkeit, eigene Stärken wie Einfühlungsvermögen oder Verkaufsgeschick einzusetzen, und die Abwechslung im Arbeitsalltag.
In der schulischen Ausbildung stärken Sie Ihr Selbst- und Fremdbild, trainieren Kommunikationsfähigkeit und entwickeln wichtige Methoden- und Sozialkompetenzen.
Ihre Aufgaben im Überblick
- Kundenberatung – freundlich, kompetent und lösungsorientiert
- Kassieren und Kassenberichte – sorgfältig und zuverlässig
- Warenpräsentation – ansprechend und verkaufsfördernd
- Warenannahme und Lagerung – strukturiert und verantwortungsvoll
- Bestellungen und Bestandskontrolle – damit immer genug Ware da ist
Kaufleute im Einzelhandel gehen noch einen Schritt weiter: Sie analysieren den Markt, beobachten die Konkurrenz und wirken aktiv am Unternehmenserfolg mit – z. B. durch Marketing, Controlling oder Personalplanung.
Voraussetzungen
Schulisch: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss. Viele Betriebe bevorzugen Bewerberinnen und Bewerber mit einem guten Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss.
Persönlich sollten Sie mitbringen:
- Freude am Umgang mit Menschen
- Kontaktfähigkeit und gute Umgangsformen
- sicheres Auftreten
- Verkaufstalent
- Einfühlungsvermögen, Geduld und Selbstbeherrschung
Dauer der Ausbildung
Verkäuferin/Verkäufer: 2 Jahre
Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel: 3 Jahre
Bei sehr guten Leistungen ist eine Verkürzung um 6 Monate möglich.
Verkäuferinnen/Verkäufer können nach ihrem Abschluss direkt ins 3. Jahr einsteigen und Kaufleute im Einzelhandel werden.
Wo können Sie arbeiten?
Die Einsatzmöglichkeiten sind riesig: Vom kleinen Fachgeschäft bis zum internationalen Konzern, von Mode über Technik bis Lebensmittel – der Einzelhandel bietet Ihnen unzählige Wege, sich zu entfalten.
Für Ausbildungsbetriebe
Die Ausbildung im Einzelhandel bietet Unternehmen die Chance, engagierte Nachwuchskräfte aufzubauen, die sowohl im Verkauf als auch in betriebswirtschaftlichen Prozessen kompetent mitwirken. Die Lernfelder sind praxisnah gestaltet und unterstützen Betriebe dabei, Auszubildende gezielt zu fördern.
Ansprechperson
Rendsburg
Kristiane Sievers
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: kristiane.sievers@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Der Hauptbereich der Tätigkeit ist das Warengeschäft von der Planung und Durchführung von Bestellungen, der Warenannahme, der Einlagerung und Pflege der Ware bis hin zum Verkauf an die Kunden. In diesem Bereich kommt es auf gute Kenntnisse der gehandelten Waren an, um sich im Lager zurechtzufinden und Kunden fachgerecht und sprachlich angemessen beraten zu können.
Hier ist anzumerken, dass Großhandelskaufleute nicht nur mit weißem Kragen im Büro sitzen, sondern bei Aufgaben im Lager durchaus handfeste Tätigkeiten ausführen, die das Tragen von Sicherheitsschuhen und Kittel notwendig machen.
Die Steuerung und Überwachung der Warenbewegungen erfolgt heute in immer größerem Maß durch Computer, die für die Kaufleute zum Handwerkszeug gehören. Sie liefern jede Menge Daten und Kennzahlen, die von den Großhandelskaufleuten verstanden und ausgewertet werden müssen. Hier sind gute Rechenkenntnisse von Vorteil.
Neben dem reinen Warengeschäft fallen auch noch Verwaltungsaufgaben an, wie z. B. in der Buchhaltung die Durchführung und Überwachung des Zahlungsverkehrs. Hier muss z. B. täglich ermittelt werden, wie viel Geld die Großhandlung zur Verfügung hat und ob die Kunden ihre Rechnungen pünktlich bezahlen. Am Jahresende muss eine ordnungsgemäße Bilanz erstellt werden, damit es keine Schwierigkeiten mit dem Finanzamt gibt. Bei allen Tätigkeiten spielen für die Großhandelskaufleute Gesetze und Verordnungen eine Rolle, über die sie informiert sein müssen, z. B. wenn ein Kunde eine Ware reklamiert oder ein anderer Kunde seine Rechnungen nicht bezahlt.
Schulische Voraussetzungen
Mindestvoraussetzung ist ein guter Erster allgemeinbildender Schulabschluss – ein Mittlerer Schulabschluss ist empfehlenswert.
Persönliche Voraussetzungen
Kontaktfreudigkeit im Umgang mit Kunden, Teamfähigkeit bei Problemlösungen, Zuverlässigkeit und Ordentlichkeit
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildungszeit dauert grundsätzlich drei Jahre. Unter gewissen Umständen kann die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzt werden.
Der Berufsschulunterricht wird im 1. Lehrjahr zweimal wöchentlich erteilt.
Das 2. Lehrjahr sieht im 1. Halbjahr zwei Berufsschultage vor. Ab dem 2. Halbjahr des 2. Lehrjahres reduziert sich der Unterricht auf einen 8-stündigen Berufsschultag.
Auch im 3. Lehrjahr gehen Sie dann nur noch einmal pro Woche für 8 Stunden zur Schule.
Ansprechperson
Rendsburg
Dirk Heinemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: dirk.heinemann@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung haben einen vielschichtigen Aufgabenbereich. Die Aufgaben können in der reinen Organisation in der Behörde selbst liegen, z. B. Beschaffung von Materialien und Einrichtungsgegenständen, Personalangelegenheiten usw. Wer sich lieber mit den Menschen direkt auseinandersetzen möchte, wird im Jugendamt, im Sozialamt oder im Einwohnermeldeamt gut aufgehoben sein. Bezieht man noch neuere Bestrebungen mit ein, die bestimmte Bereiche der Behörden zu Bürgerzentren (Kundenzentren) zusammenfassen, so wird von angehenden Verwaltungsfachangestellten ein umfassendes, grundlegendes Wissen um die Belange der Bürgerinnen und Bürger und dessen Regelung bei den Behörden verlangt. In allen Bereichen ist es erforderlich, die Sitzungen der entsprechenden politischen Organe mit vorzubereiten und deren Beschlüsse umzusetzen.
Weitere Informationen zu diesem Berufsbild erhalten Sie im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/Verwaltungsfachangestellter ist zwar offiziell nur der Erste allgemeinbildende Schulabschluss erforderlich. Die zuständige Stelle bei der Verwaltungsakademie Bordesholm empfiehlt jedoch mindestens den Mittleren Schulabschluss oder einen vergleichbaren Abschluss. Grund dafür ist, dass in der Ausbildung viele rechtliche und theoretische Inhalte behandelt werden, die ein gutes Verständnis und sicheres Arbeiten mit Texten und Gesetzen erfordern. Mit einem Mittleren Schulabschluss sind die Voraussetzungen meist besser, um die Ausbildung erfolgreich zu schaffen.
Persönliche Voraussetzungen
Spaß haben an einer abwechslungsreichen Tätigkeit in allen Bereichen einer öffentlichen Verwaltung, gerne mit Gesetzestexten und am Computer arbeiten, Interesse haben an rechtlichen und politischen Themen, gute Ausdrucksweise in Schrift und Wort (Verwaltungsakte, Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern), selbstständiges Denkvermögen, persönliche Sorgfalt, Lernbereitschaft, über ein sicheres Auftreten im Umgang mit anderen verfügen.
Dauer der Ausbildung
Sie dauert grundsätzlich 3 Jahre, bei überdurchschnittlichen Leistungen ist eine Verkürzung auf 2 ½ Jahre möglich.
Perspektiven
Im Rahmen der Ausbildung Verwaltungsfachangestellte/Verwaltungsfachangestellter bietet die Berufliche Schule Rendsburg in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum Schleswig den Schülerinnen und Schülern mit einem Mittleren Bildungsabschluss derzeit die Möglichkeit an, während der Ausbildung gegebenenfalls die Fachhochschulreife zu erwerben. Dafür ist innerhalb von 2 Jahren Zusatzunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch erforderlich. Der Unterricht findet überwiegend digital statt.
Die Fachhochschulreife ist erforderlich für den Besuch der Verwaltungsfachhochschule in Altenholz bei Kiel. Diese Schule schließt mit dem Dipl. Verwaltungswirt ab, der Berechtigung, als Beamtin/Beamter in den Gehobenen Dienst der Verwaltung einzusteigen.
Für Angestellte besteht die Möglichkeit, nach der Erstausbildung die sog. Zweite Angestelltenprüfung abzulegen, die dem Gehobenen Dienst vergleichbar ist.
Ansprechperson
Rendsburg
Dirk Heinemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: heinemann@bbz-rd-eck.de
GEWERBLICH-TECHNISCHE BERUFE
Berufsbild
Elektronikerinnen und Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren Anlagen der elektrotechnischen Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden. Diese montieren sie, nehmen sie in Betrieb und warten oder reparieren sie.
Arbeitsplätze finden Elektronikerinnen/Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks, z. B. bei technischen Gebäudeausrüstern (Installationstechnik, Steuerungstechnik, Kommunikationstechnik, Datentechnik und weitere). Darüber hinaus finden sie Beschäftigung im Bereich der „Erneuerbaren Energien“, z. B. bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen oder Anlagen der Windenergien. Energieversorger sowie Hersteller von Elektrizitätsverteilungseinrichtungen eröffnen weitere Tätigkeitsfelder.
Schulische Voraussetzungen
Mit einem Ersten allgemeinbildenden Schulabschuss ist die Möglichkeit gegeben, einen Ausbildungsplatz in diesem Ausbildungsberuf zu erhalten. Mit einem Mittleren Schulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss erhöht sich die Chance, eine Ausbildung durchzuführen.
Persönliche Voraussetzungen
Bei der Erfüllung von Arbeitsaufgaben werden folgende Qualifikationen von den Auszubildenden verlangt:
- im Team planen, vorbereiten, organisieren
- Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen im Betrieb und mit Kunden abstimmen
- technische Zeichnungen und andere Unterlagen auswerten, Bearbeitungsvorgänge und -abläufe festlegen
- Qualitätsvorgaben berücksichtigen, betriebliche Richtlinien des Qualitätsmanagements umsetzen, am kontinuierlichen Verbesserungsprozess mitwirken
Dauer der Ausbildung
Elektronikerin/Elektroniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird im Handwerk in den folgenden Fachrichtungen angeboten:
- Energie- und Gebäudetechnik
- Automatisierungstechnik
- Informations- und Telekommunikationstechnik
Der Berufsschulunterricht wird zurzeit einmal bzw. zweimal wöchentlich erteilt.
Ansprechperson
Eckernförde Landesberufsschule
Sven Ohrt
Tel.: 04351 7574-0
E-Mail: svenandreas@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Elektronikerinnen und Elektroniker für Geräte und Systeme entwickeln, fertigen, prüfen und reparieren elektronische Geräte und Systeme. Sie bauen elektronische Baugruppen und Komponenten zusammen, erstellen Leiterplatten und nehmen Geräte in Betrieb.
Dabei arbeiten sie sowohl praktisch an elektronischen Schaltungen und Geräten als auch am Computer. Zu ihren Aufgaben gehören beispielsweise die Planung von Produktionsabläufen, die Erstellung technischer Unterlagen, die Schaltungssimulation sowie die Installation und Konfiguration von Software und Betriebssystemen.
Die Ausbildung verbindet damit Elektronik, Technik und digitale Anwendungen und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Industrie.
Voraussetzungen
- Interesse an Technik und Elektronik
• Grundlegendes Verständnis für mathematische und technische Zusammenhänge
• Bereitschaft, mit Computern und digitalen Systemen zu arbeiten
• Bereitschaft zur praktischen Arbeit
Persönliche Stärken
- Logisches und problemlösendes Denken
• Sorgfalt und Genauigkeit
• Handwerkliches Geschick
• Teamfähigkeit
• Lernbereitschaft
• Technisches Verständnis
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet dual in Betrieb und Berufsschule statt.
Ziel der Ausbildung
Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden auf die Planung, Herstellung, Montage und Instandhaltung von Metallkonstruktionen vorzubereiten. Sie erwerben handwerkliche Fertigkeiten, technisches Fachwissen und praktische Erfahrungen im Umgang mit modernen Maschinen, Werkzeugen und Werkstoffen.
Die Auszubildenden lernen, technische Zeichnungen umzusetzen, Metall fachgerecht zu bearbeiten und Konstruktionen sicher und präzise zu montieren. Gleichzeitig werden Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein gefördert.
Die Ausbildung schafft damit eine solide Grundlage für den direkten Berufseinstieg sowie für weitere Qualifizierungen, beispielsweise zur Meisterin/zum Meister oder Technikerin/Techniker.
Ansprechperson
Eckernförde Landesberufsschule
Sven Ohrt
Tel.: 04351 7574-0
E-Mail: svenandreas@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Industriemechanikerinnen/Industriemechaniker sorgen dafür, dass Maschinen und Anlagen zuverlässig funktionieren. Sie fertigen Bauteile und Baugruppen, montieren technische Systeme, nehmen sie in Betrieb und halten sie instand.
Während der Ausbildung lernen sie wichtige Fertigungs- und Montagetechniken kennen, zum Beispiel Drehen, Fräsen, Bohren, Montieren und Prüfen. Auch das Lesen technischer Zeichnungen, der Umgang mit CNC-Maschinen sowie Wartung und Reparatur gehören dazu.
Industriemechanikerinnen/Industriemechaniker arbeiten in Werkstätten, Produktionshallen und Instandhaltungsbereichen. Dort richten sie Maschinen ein, überwachen Abläufe und beheben Störungen.
Die Ausbildung verbindet handwerkliches Arbeiten mit moderner Technik und bietet gute Zukunftsperspektiven.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zur Industriemechanikerin/zum Industriemechaniker ist in der Regel mindestens ein Erster Allgemeinbildender Schulabschluss von Vorteil. Mit einem Mittleren Schulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss verbessern sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zusätzlich.
Wichtiger als der Schulabschluss sind jedoch technisches Interesse, handwerkliches Geschick sowie die Bereitschaft, sorgfältig, verantwortungsbewusst und im Team zu arbeiten.
Persönliche Voraussetzungen
Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte Freude am Umgang mit Maschinen und technischen Systemen mitbringen. Außerdem sind folgende Fähigkeiten hilfreich:
- technisches und räumliches Verständnis
- handwerkliches Geschick
- sorgfältiges und präzises Arbeiten
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
- Interesse an Maschinen, Anlagen und Fertigungsprozessen
- Organisationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- analytisches Denken und Problemlösungskompetenz
- Qualitätsbewusstsein und eine strukturierte Arbeitsweise
- Interesse an technischen Zeichnungen und Dokumentationen
Dauer der Ausbildung
Industriemechanikerin/Industriemechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) in Industrie und Handel (IHK). Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt.
Ziel der Ausblidung
Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden auf die Herstellung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und technischen Systemen vorzubereiten. Sie erwerben dabei handwerkliche Fertigkeiten, technisches Fachwissen und praktische Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen, Werkstoffen und modernen Anlagen.
Die Auszubildenden lernen, technische Zeichnungen auszuwerten, Bauteile herzustellen, Baugruppen zu montieren und Störungen zu beheben. Auch die Planung von Arbeitsabläufen und die Qualitätssicherung gehören dazu.
Gleichzeitig werden Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein gefördert.
Die Ausbildung schafft eine gute Grundlage für den Berufseinstieg sowie für weitere Qualifizierungen, zum Beispiel zum/zur Industriemeisterin Metall oder Technikerin.
Besonderheiten
Die Industriemechanikerinnen/Industriemechaniker werden am BBZ Eckernförde im ersten Ausbildungsjahr beschult. Der Unterricht vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten der Metalltechnik und schafft die Basis für die weitere Ausbildung in den Ausbildungsbetrieben und den anschließenden Fachstufen.
Ansprechperson
Eckernförde
Sven Ohrt
Tel.: 04351 7574-0
E-Mail: svenandreas@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Metallbauerinnen/Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik gestalten und fertigen moderne Konstruktionen aus Stahl und Metall – von Geländern, Treppen und Fassaden bis hin zu Hallenkonstruktionen, Türen oder Überdachungen. Sie bearbeiten Metalle mit hoher Präzision, montieren Bauteile auf Baustellen und sorgen dafür, dass Konstruktionen sicher, stabil und langlebig sind.
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden verschiedene Fertigungs- und Verarbeitungstechniken kennen. Dazu gehören unter anderem Schweißen, Schneiden, Bohren, Biegen und Montieren von Metallbauteilen. Auch das Arbeiten nach technischen Zeichnungen sowie der Umgang mit modernen Maschinen und Werkzeugen spielen eine wichtige Rolle.
Metallbauerinnen/Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik arbeiten sowohl in der Werkstatt als auch auf Baustellen. Dort montieren sie Konstruktionen.
Die Ausbildung verbindet handwerkliches Arbeiten mit moderner Technik und bietet abwechslungsreiche Tätigkeiten sowie gute Zukunftsperspektiven.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Metallbauerinnen/Metallbauer insbesondere in Metallbaubetrieben, die auf die Herstellung, Montage und Reparatur von Stahl- und Leichtmetallkonstruktionen spezialisiert sind. Dazu zählen beispielsweise Unternehmen für Metalltüren, Fenster-, Schließ- und Sicherheitsanlagen, Fassadenbau oder Überdachungen aus Metall.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zur Metallbauerin/zum Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik ist in der Regel mindestens ein Erster allgemeinbildender Schulabschluss von Vorteil. Mit einem Mittleren Schulabschluss verbessern sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zusätzlich.
Wichtiger als der Schulabschluss sind jedoch Interesse an handwerklicher Arbeit, technisches Verständnis und die Bereitschaft, sorgfältig und im Team zu arbeiten.
Persönliche Voraussetzungen
Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte Freude an praktischem Arbeiten und am Umgang mit Metall mitbringen. Außerdem sind folgende Fähigkeiten hilfreich:
- technisches und räumliches Verständnis
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
- sorgfältiges und präzises Arbeiten
- Interesse an technischen Zeichnungen und Konstruktionen
- Organisationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung zur Metallbauerin/zum Metallbauer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO) und dauert 3,5 Jahre.
Folgende Fachrichtungen werden bei uns angeboten:
- Konstruktionstechnik
• Metallgestaltung
Ziel der Ausbildung
Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden auf die Planung, Herstellung, Montage und Instandhaltung von Metallkonstruktionen vorzubereiten. Sie erwerben handwerkliche Fertigkeiten, technisches Fachwissen und praktische Erfahrungen im Umgang mit modernen Maschinen, Werkzeugen und Werkstoffen.
Die Auszubildenden lernen, technische Zeichnungen umzusetzen, Metall fachgerecht zu bearbeiten und Konstruktionen sicher und präzise zu montieren. Gleichzeitig werden Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein gefördert.
Die Ausbildung schafft damit eine solide Grundlage für den direkten Berufseinstieg sowie für weitere Qualifizierungen, beispielsweise zur Meisterin/zum Meister oder Technikerin/Techniker.
Ansprechperson
Eckernförde Landesberufsschule
Sven Ohrt
Tel.: 04351 7574-0
E-Mail: svenandreas@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Metallgestalterinnen/Metallgestalter fertigen gestaltete Metallkonstruktionen, geschmiedete Bauteile, Architekturelemente und Gebrauchsgegenstände an. Sie verbinden traditionelles Schmiedehandwerk mit kreativer Gestaltung und moderner Metallbearbeitung. Zu ihren Aufgaben gehören die Herstellung, Montage, Reparatur und Instandhaltung individueller Metallarbeiten – von kunstvoll gestalteten Geländern und Toren bis hin zu dekorativen Einzelstücken.
Während der Ausbildung erlernen die Auszubildenden verschiedene Techniken der Metallgestaltung und -bearbeitung. Dazu zählen unter anderem Schmieden, Formen, Trennen, Fügen und die Oberflächenbehandlung von Metallen. Sie arbeiten nach Entwürfen und technischen Zeichnungen und restaurieren bei Bedarf auch historische Metall- und Kunstelemente.
Metallgestalterinnen/Metallgestalter arbeiten überwiegend in Werkstätten, sind aber auch bei Montagen oder Restaurierungsarbeiten vor Ort im Einsatz.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Metallgestalterinnen/Metallgestalter vor allem in Metallbaubetrieben, die gestaltete Metallkonstruktionen herstellen, montieren und reparieren, sowie in Betrieben, die historische Metallarbeiten restaurieren und erhalten.
Zusatzmodul Hufbeschlag:
Im Zusatzmodul Hufbeschlag erwerben die Auszubildenden Kenntnisse in der Anfertigung und Anpassung von Hufeisen. Sie lernen, Pferdehufe zu beurteilen und zu bearbeiten, Korrektur- und Spezialbeschläge durchzuführen sowie Pferdehalterinnen und Pferdehalter zu Fragen der Hufpflege und des geeigneten Beschlags zu beraten.
Voraussetzungen
Für die Ausbildung zur Metallgestalterin/zum Metallgestalter ist in der Regel mindestens ein Erster allgemeinbildender Schulabschluss von Vorteil. Mit einem Mittleren Schulabschluss verbessern sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zusätzlich.
Wichtiger als der Schulabschluss sind jedoch Interesse an handwerklicher und kreativer Arbeit, technisches Verständnis sowie die Bereitschaft, sorgfältig und im Team zu arbeiten. Freude am Gestalten und die Offenheit, individuelle Lösungen für Kundinnen und Kunden zu entwickeln, sind ebenfalls von Bedeutung.
Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte Freude am praktischen Arbeiten und am kreativen Umgang mit Metall mitbringen. Außerdem sind folgende Fähigkeiten hilfreich:
- handwerkliches Geschick und Kreativität
- technisches und räumliches Verständnis
- sorgfältiges und präzises Arbeiten
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
- Interesse an technischen Zeichnungen, Entwürfen und Gestaltung
- Organisationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- die Fähigkeit, Arbeitsabläufe zu planen, vorzubereiten und zu koordinieren
- Qualitätsbewusstsein und eine strukturierte Arbeitsweise
- Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Kundinnen und Kunden sowie mit vor- und nachgelagerten Bereichen im Betrieb
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung zur Metallbauerin/zum Metallbauer ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO) und dauert 3,5 Jahre.
Folgende Fachrichtungen werden bei uns angeboten:
- Konstruktionstechnik
- Metallgestaltung
Ziel der Ausbildung
Ziel der Ausbildung ist es, die Auszubildenden auf die Gestaltung, Herstellung, Montage und Instandhaltung von individuellen Metallarbeiten und geschmiedeten Bauteilen vorzubereiten. Sie verbinden traditionelles Schmiedehandwerk mit modernen Fertigungstechniken und entwickeln sowohl handwerkliches Können als auch gestalterisches Gespür.
Die Auszubildenden lernen, technische Zeichnungen und Entwürfe umzusetzen, Metalle fachgerecht zu formen, zu verbinden und zu veredeln sowie individuelle Werkstücke und historische Metallarbeiten anzufertigen oder zu restaurieren. Dabei werden Kreativität, Präzision, selbstständiges Arbeiten und Teamfähigkeit gleichermaßen gefördert.
Die Ausbildung schafft eine solide Grundlage für den direkten Berufseinstieg und eröffnet vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zur Meisterin/zum Meister oder Technikerin/Techniker.
Besonderes
Beschulung
Die Beschulung der Metallgestalterinnen/Metallgestalter erfolgt am BBZ RD-ECK in Eckernförde in länderübergreifenden Fachklassen. Nach dem ersten Ausbildungsjahr in einer gemeinsamen Klasse mit den Metallbauerinnen/Metallbauern besuchen die Auszubildenden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr den Blockunterricht in den eigenen Fachräumen des BBZs sowie in der Lehrschmiede.
Unterkunft
Während der Blockzeiten besteht die Möglichkeit, in den Schülerwohnungen des BBZs in Eckernförde zu wohnen. Fußläufig sind die Innenstadt und der Hafen in wenigen Minuten erreichbar.
Ansprechperson
Eckernförde Landesberufsschule
Sven Ohrt
Tel.: 04351 7574-0
E-Mail: svenandreas@bbz-rd-eck.de
Das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) Kraftfahrzeugmechatroniker vermittelt durch einjährigen Vollzeitunterricht die erforderlichen Grundlagen zum Beruf des Kfz-Mechatronikers. Darüber hinaus werden Kenntnisse der Metallbearbeitung erlernt sowie eine Vertiefung und Erweiterung der Allgemeinbildung vermittelt.
Mit dem Bestehen des BGJ kann der Erste allgemeinbildende Schulabschluss erworben werden.
Für Schüler und Schülerinnen, die im Bereich der Kfz-Innung Eckernförde eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker beginnen möchten, ist der Besuch des BGJ Voraussetzung. Diese Maßnahme wird nach Bestehen als 1. Ausbildungsjahr angerechnet. Die Berufsschulpflicht ist nach erfolgreichem Abschluss erfüllt, sofern kein Ausbildungsverhältnis begründet wird.
Unterrichtsfächer
Berufsbezogener Teil
- Technologie Lernfelder 1-4
- (Service, Reparatur, Diagnose, Um- und Nachrüstung)
- Fachpraxis
Berufsübergreifender Bereich
- Wirtschaft / Politik
- Religion
- Sport
- Deutsch
- Englisch
Ansprechpersonen
Rendsburg
Sven Ohrt
Tel.: 04351 75740
E-Mail: svenandreas.ohrt@bbz-rd-eck.de
IT-BERUFE
Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Das Konzipieren und Realisieren kundenspezifischer Softwareanwendungen ist der Schwerpunkt dieser Fachrichtung.
Fachrichtung Systemintegration
Die Konzeption und Realisierung von komplexen Systemen der IT-Technik und die Integration von Softwarekomponenten, das Installieren und Konfigurieren vernetzter IT-Systeme sowie die Inbetriebnahme und Wartung von IT-Systemen sind die Schwerpunkte dieses Berufsfelds.
Fachrichtung Digitale Vernetzung (Neu)
Fachinformatikerinnen/Fachinformatiker der Fachrichtung “Digitale Vernetzung” arbeiten mit der Netzwerkinfrastruktur und den Schnittstellen zwischen Netzwerkkomponenten und Cyber-Physischen-Systemen. Sie vernetzen und optimieren Systeme und Anwendung auf IT-Ebene. Sie sichern Daten gegen unerlaubte Zugriffe und vermeiden/beheben Systemausfälle.
Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse (Neu)
Fachinformatikerinnen/Fachinformatiker der Fachrichtung “Daten- und Prozessanalyse” entwickeln auf der Basis der Verfügbarkeit sowie Qualität und Quantität von Daten IT-technische Lösungen für zunehmend von Daten angetriebenen digitalen Produktions- und Geschäftsprozessen.
Schulische Voraussetzungen
Für die Ausbildung zur IT-Systemelektronikerin/zum IT-Systemelektroniker bietet bereits ein sehr guter Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA) die Möglichkeit zum Einstieg. Für alle anderen IT-Berufe ist ein guter Mittlerer Schulabschluss (MSA) einer Gemeinschaftsschule oder Berufsfachschule grundlegende Voraussetzung. Mit dem Abschluss eines Bildungsganges als kaufmännischer oder technischer Assistent mit der Fachhochschulreife oder mit dem Abitur erhöhen sich generell die Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Persönliche Voraussetzungen
Teamfähigkeit, das Interesse an Hard- und Software sowie kaufmännischen Aspekten des Berufes, die Bereitschaft, sich schnell wandelnden technischen und organisatorischen Anforderungen anzupassen und ständig Neues zu lernen, sind die wichtigsten persönlichen Voraussetzungen für eine Ausbildung in den IT-Berufen.
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, kann aber in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb bei überdurchschnittlichen Leistungen auf 2 ½ Jahre verkürzt werden. Auch ist eine Verkürzung schon bei Abschluss des Ausbildungsvertrages auf 2 oder 2 ½ Jahre bei geeigneter Vorbildung möglich.
Ansprechperson
Rendsburg
Dirk Heinemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: dirk.heinemann@bbz-rd-eck.de
MEDIZINISCHE BERUFE
Berufsbild
Medizinische Fachangestellte sind zentrale Ansprechpersonen für Patientinnen und Patienten und eine wichtige Schnittstelle im Praxisteam. Sie unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung und sorgen zugleich für gut organisierte Praxisabläufe.
Medizinische Assistenz
z.B. EKG, Blutentnahme, einfache Laboruntersuchungen, Wundversorgung, Verbände sowie die Vorbereitung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen
Praxisorganisation
Praxisabläufe planen, Patientendaten und Behandlungsabläufe dokumentieren, Praxissoftware nutzen und Waren verwalten.
Patientenbetreuung
Patientinnen und Patienten empfangen, informieren und begleiten, Termine koordinieren und in Notfällen Erste Hilfe leisten.
Verwaltung & Abrechnung
Schriftverkehr bearbeiten, Leistungen für die Abrechnung vorbereiten sowie Datenschutz und Schweigepflicht beachten.
Typische Arbeitsorte
vor allem Arztpraxen und Medizinische Versorgungszentren (MVZ), außerdem weitere ambulante und medizinische Einrichtungen.
Mehr zum Beruf: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.
Schulische Voraussetzungen
Für die duale Ausbildung ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ein Erster allgemeinbildender Schulabschluss (ESA), ein Mittlerer Schulabschluss (MSA) oder ein höherer Schulabschluss können eine gute Grundlage für die Ausbildung bieten.
Persönliche Voraussetzungen
- Freude am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen und eine freundliche Kommunikation
- Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt und Verschwiegenheit
- Interesse an Medizin, Gesundheit und organisatorischen Abläufen
- Teamfähigkeit und die Fähigkeit, auch in lebhaften Situationen den Überblick zu behalten
- Bereitschaft zu hygienischem, strukturiertem und genauem Arbeiten
Dauer und Gestaltung der Ausbildung
Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungsdauer verkürzt oder eine vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden.
Ausbildung in Teilzeit
Eine Teilzeitausbildung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die konkrete Gestaltung wird zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildender bzw. Auszubildendem vereinbart.
Ziel und Abschluss
Medizinische Fachangestellte/Medizinscher Fachangestellter ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung endet mit einer schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung. Danach eröffnen sich vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen, z. B. in Praxismanagement, Qualitätsmanagement, Abrechnung oder Patientenkoordination.
Unterrichtsinhalte und Organisation der Berufsschule
Der Berufsschulunterricht findet am Standort Rendsburg statt. Im 1. Ausbildungsjahr besuchen die Auszubildenden die Berufsschule in der Regel an zwei Tagen pro Woche, im 2. und 3. Ausbildungsjahr in der Regel an einem Tag pro Woche. Organisatorische Abweichungen sind möglich.
Der berufsbezogene Unterricht umfasst zwölf reguläre Lernfelder; ergänzend bildet der Wahlpflichtbereich das 13. Lernfeld. Die Lernfelder verknüpfen medizinisches Fachwissen mit typischen beruflichen Handlungssituationen und fördern selbstständiges, patientenorientiertes und verantwortungsbewusstes Arbeiten.
Ansprechperson
Rendsburg
Anja Begemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: anja.begemann@bbz-rd-eck.de
Berufsbild
Was wären Zahnarzt oder Zahnärztin ohne ihre zahnmedizinischen Fachangestellten?
Die Organisation der Zahnarztpraxis müsste von ihnen selbst bewältigt werden. Die Zahnmedizinischen Fachangestellten übernehmen folgende Aufgaben in der Zahnarztpraxis:
- Sie erledigen die Terminplanung.
- Sie assistieren der Zahnärztin/dem Zahnarzt.
- Sie betreuen die Patientinnen und Patienten.
- Sie führen im Auftrag therapeutische (z. B. Prophylaxe) und diagnostische Maßnahmen (z. B. Röntgenaufnahmen, Abformungen) durch.
- Sie erledigen alle grundlegenden praxishygienischen Maßnahmen.
- Sie bestellen und verwalten Materialien.
- Sie wickeln den Schriftverkehr ab und erstellen die zahnärztliche Abrechnung.
Schulische Voraussetzungen
Ein guter Erster allgemeinbildender Schulabschluss, ein Mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss.
Persönliche Voraussetzungen
Wer diesen Beruf ergreifen möchte, sollte zahnmedizinisches Interesse und eine gewisse Geschicklichkeit für die Ausübung kleiner Assistenztätigkeiten mitbringen. Man sollte Spaß am Umgang mit Menschen haben, kontaktfreudig und einfühlsam sein und mit anderen im Team zusammenarbeiten können. Gute Ausdrucksfähigkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, selbstständiges Planen und Handeln, Verschwiegenheit und ein gepflegtes Äußeres sind weitere wichtige Voraussetzungen.
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Bei überdurchschnittlichen Leistungen in der Praxis und in der Berufsschule ist eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich.
Im 1. Ausbildungsjahr besuchen Sie die Berufsschule zweimal wöchentlich für je acht Stunden. Im 2. und 3. Ausbildungsjahr erhalten Sie acht Stunden Unterricht an einem Berufsschultag.
Prüfungen
- Die Zwischenprüfungen (schriftlich) und die Abschlussprüfungen (schriftlich und praktisch) finden am BBZ in vRendsburg statt.
- Alle Termine sind auf der Hompage der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein zu finden.
Ansprechperson
Rendsburg
Anja Begemann
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: anja.begemann@bbz-rd-eck.de
BERUFE AUS GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG
Berufsbild
Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker in der Hauswirtschaft werden in hauswirtschaftlichen Großbetrieben eingesetzt. Dort führen sie unter Anleitung Arbeiten in den Bereichen Hauspflege, Nahrungszubereitung und Wäschepflege aus.
Schulische Voraussetzungen
Der Beruf Fachpraktikerin/Fachpraktiker in der Hauswirtschaft ist ein Ausbildungsberuf für Lernbehinderte nach § 48 Berufsbildungsgesetz. Die Feststellung über die Eignung und den Nachweis der Behinderung trifft die Agentur für Arbeit.
Dauer der Ausbildung
3 Jahre; Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer
Der Berufsschulunterricht wird in allen 3 Ausbildungsjahren einmal wöchentlich mit 8 Stunden erteilt. An den anderen Tagen erfolgt die praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb.
Ansprechperson
Rendsburg
Kristiane Sievers
Tel.: 04331 459599-0
E-Mail: kristiane.sievers@bbz-rd-eck.de